Naturverträglich Klettern im Altmühltal: Die Kletterkonzeption im Blick
Das Altmühltal gehört mit seinen markanten Jurakalk-Wänden zu den traditionsreichsten Klettergebieten Deutschlands. Um diese einzigartige Naturlandschaft und die dort beheimateten, sensiblen Felsbrüter dauerhaft zu schützen, gilt in der Region die etablierte Kletterkonzeption. Das bewährte Regelwerk teilt die Felsen in drei Schutzzonen ein:
- Zone 1 (Komplettsperrung): Absoluter Kletterverzicht zum Schutz prioritärer Naturräume (z. B. am Kalvarienberg bei Dollnstein oder den Felsen am Jägersteig).
- Zone 2 (Saisonale Sperrung): Zeitlich befristete Sperrungen – meist vom 1. Februar bis zum 30. Juni – während der Brutzeit von Wanderfalke und Uhu (z. B. in der Weltenburger Enge an der Römerwand und Bischofsbucht).
- Zone 3 (Freigegeben): Ganzjährig geöffnet. Klettern an freigegebenen Massiven wie Teilen der Kastlwand oder der Prunner Wand.
Wichtig für uns Kletterer: Bitte achtet vor Ort strikt auf die Beschilderungen, nutzt ausschließlich die offiziellen Zustiege und verhaltet euch im Wald und an den Einstiegen absolut naturbewusst. Nur durch unseren gemeinsamen Respekt sichern wir die Zukunft unseres Sports im Altmühltal!
Aktuelle und tagesgenaue Sperrungsdaten findet ihr vor jeder Tour im offiziellen DAV-Felsinfo unter www.dav-felsinfo.de.